
Gründer von MOE40
Hi, ich bin Martin.
Ich baue MOE40, eine Plattform für Menschen ab 40, die stark, beweglich und leistungsfähig bleiben wollen. Beruflich entwickle ich Software und beschäftige mich immer mehr mit AI Engineering. Privat war Sport fast immer Teil meines Lebens. Bei MOE40 kommt beides zusammen.
Und ganz offen gesagt: Ich baue es auch für mich selbst.
Bewegung gehörte schon immer dazu
Als Kind war ich vor allem eins: draußen. Nach der Schule ging es meistens direkt weiter zum Fußball, Tennis, Tischtennis oder Basketball. Der Bolzplatz hinter unserem Wohnhaus war so etwas wie mein zweites Zuhause.
Mit ungefähr zehn Jahren bin ich in einen Fußballverein eingetreten. Im Jugendbereich habe ich es bis auf die höchste Verbandsebene in Mecklenburg-Vorpommern geschafft. Landesmeister und Landespokalsieger gehören zu den Erinnerungen, die bis heute geblieben sind.
Nebenher habe ich immer wieder anderes ausprobiert, Judo zum Beispiel. Mit etwa 18 stand ich dann das erste Mal in einem Fitnessstudio. Mein Körperfettanteil lag nach der damaligen Messung bei ungefähr acht Prozent. Das war kein exakter medizinischer Wert, sondern schlicht das, was das Studio damals ausgerechnet hat.
Dann veränderte sich das Leben
Mit dem Beruf und dem Erwachsenenleben habe ich den leistungsorientierten Fußball relativ früh aufgegeben. Gespielt habe ich weiter, aber mit Freunden in unteren Ligen. Damit war ungefähr Anfang 30 Schluss.
Zwischen etwa 22 und 29 spielte Krafttraining bei mir praktisch keine Rolle. Mit ungefähr 29 bin ich wieder eingestiegen, zunächst parallel zum Fußball.
Als der organisierte Fußball vorbei war, blieb Sport phasenweise trotzdem dabei. Mit ein paar Freunden aus dem alten Verein haben wir eine Laufgruppe gegründet. Daraus wurden Marathons und Hindernisläufe, meine Marathonzeiten lagen ungefähr um die vier Stunden.
Ab Anfang 30 haben Familie und Alltag die Prioritäten verschoben. Ich habe geheiratet und bin Vater von zwei Töchtern geworden. Sport wurde dadurch zeitweise zweitrangig. Das war keine schlechte Entscheidung, sondern einfach eine andere Lebensphase. Es gab weiterhin Abschnitte, in denen ich gut in Form war, Mitte und Ende 30 zum Beispiel.
Mein Neustart mit Mitte 40
Mit Mitte 40 näherte sich mein Gewicht bei 1,84 m den 90 Kilogramm. Objektiv ist das kein dramatischer Wert, und ich möchte ihn auch nicht so darstellen. Für mich persönlich hat es sich mit meiner sportlichen Vergangenheit im Hinterkopf aber nicht mehr richtig angefühlt.
Also habe ich mich wieder im Fitnessstudio angemeldet. Der Wiedereinstieg war bewusst unspektakulär: zwei bis drei Ganzkörpereinheiten pro Woche, wenige Grundübungen, meistens drei Sätze mit ungefähr zehn bis zwölf Wiederholungen. Bankdrücken, Kniebeugen, Klimmzüge, Dips, Rudern.
Danach habe ich meine 90-Tage-Challenge gestartet und in dieser Zeit etwa dreimal pro Woche im Ganzkörperprinzip trainiert. Was mir dabei am meisten geholfen hat, war nichts Kompliziertes: Ich habe jede Einheit konsequent dokumentiert. Erst dadurch konnte ich überhaupt nachvollziehen, ob sich etwas bewegt.
So habe ich in dieser Phase trainiert. Es soll keine allgemeine Trainingsempfehlung sein. Ob dieser Aufbau zu dir passt, hängt von deinen Voraussetzungen ab und lässt sich aus meinem Verlauf nicht ableiten.
Fortschritt statt Perfektion
Heute pendelt sich mein Gewicht ungefähr bei 82 Kilogramm ein. Seit etwa anderthalb Jahren trainiere ich wieder regelmäßig, vor allem weil Krafttraining für mich der beste Ausgleich zu einem Arbeitstag am Schreibtisch ist. Sonntagvormittags spiele ich außerdem mit Freunden und Nachbarn Fußball, aus reinem Spaß.
Die eine oder andere kleine Speckrolle ist trotzdem noch da. Das ist völlig in Ordnung, ich baue hier kein Vorher-Nachher-Projekt.
Bei der Ernährung tue ich mich bis heute nicht immer leicht. Ich beschäftige mich damit und verbessere sie Schritt für Schritt, aber ich habe mein Leben nicht durchoptimiert und möchte auch nicht so tun.
Meine Haltung dahinter ist einfach. Wir können unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit in vielen Bereichen selbst beeinflussen, in vielen, aber eben nicht in allen. Genetik, Erkrankungen und Lebensumstände spielen mit, und die lassen sich nicht wegtrainieren.
Wie daraus MOE40 entstand
Angefangen hat es auf martin-oellermann.de. Dort habe ich zunächst nur für mich dokumentiert, den Wiedereinstieg, das Training und die 90-Tage-Challenge.
Aus dem Schreiben wurde irgendwann eine andere Idee. Beruflich verbinde ich zwei Dinge, die mich ohnehin beschäftigen. Auf der einen Seite Sport, Fitness und gesunde Aktivität, auf der anderen Web- und Softwareentwicklung sowie AI Engineering. Ich wollte nicht nur über Fitness schreiben, sondern ein digitales Produkt bauen, das mir selbst dabei hilft, einen kräftigen und gesunden Körper aufzubauen und möglichst lange so aktiv zu leben, wie ich es möchte.
Daraus ist MOE40 geworden. Es gibt den MOE40 Check als Einstieg, praktische Rechner und Artikel. Im Hintergrund liegt eine dokumentierte Quellenbasis, die festhält, worauf eine Aussage beruht und wo ihre Grenzen liegen.
Ich baue MOE40 auch für mich selbst
Jedes Werkzeug hier ist eines, das ich selbst benutze. Wenn etwas im Alltag nicht funktioniert, merke ich es als Erster.
Persönliche Erfahrung ist keine Evidenz
Alles auf dieser Seite ist mein Weg. Er zeigt, wie ich Dinge in meinem Alltag umsetze. Er belegt nicht, dass dieselbe Vorgehensweise bei anderen Menschen funktioniert. Eine einzelne Erfahrung ist kein Nachweis, auch wenn sie sich überzeugend erzählen lässt.
Deshalb hält MOE40 beides auseinander. Persönliche Berichte sind als solche gekennzeichnet und stehen unter „Martins Praxis". Aussagen und Empfehlungen im übrigen Produkt beruhen auf einer dokumentierten Quellenbasis, die auch benennt, wo die Grundlage dünn ist.
Und was hier steht, ist in keinem Fall eine medizinische oder individuelle Trainingsberatung.
Martins Praxis
Hier schreibe ich über meinen eigenen Weg, ausführlicher als es auf diese Seite passt.
Mein Neustart mit 45: Wie ich zurück ins Training gefunden habe
Ein persönlicher Erfahrungsbericht über den Wiedereinstieg in regelmäßiges Training mit Mitte 40 und über den Weg, aus dem später MOE40 entstanden ist.
Meine 90-Tage-Challenge mit 45: Was sich wirklich verändert hat
Persönlicher Rückblick auf 90 Tage Krafttraining mit 45: Trainingsdaten, Alltag, Rückschläge, Ernährung und die Erkenntnisse, die geblieben sind.
Wohin das führt, weiß ich selbst noch nicht
MOE40 entwickelt sich weiter, und ich arbeite mit großer Freude daran. Wo das Projekt in zwei Jahren steht, kann ich ehrlich nicht sagen. Ich probiere aus, was mir selbst hilft, und behalte, was sich bewährt.